Neuigkeiten (20.09.2020)

COVID-19 hat die halbe Welt lahm gelegt, so auch unsere Aktivitäten für das Jahr 2020. Für den April war eine Fahrt in die Ukraine geplant, um unsere Projekte in Krakowez und Czernowitz voranzubringen. Für das Internat war die Sanierung der Sanitäranlagen geplant, und die Stiftung „Neue Familie“ in Czernowitz benötigt einen neuen (d.h. gebrauchten, aber funktionstüchtigen) Kleinbus für die mobile Arbeit auf der Straße. Lockdown und geschlossene Grenzen führten zu einer Absage der Reise; seitdem sind wir mit unseren Partnern in der Ukraine nur per Mail und Telefon in Verbindung.

Die zweite Reise soll im November stattfinden (unsere „Vor-Adventstour“ nach Krakowez), aber wegen der aktuellen Lage haben wir wenig Grund zur Hoffnung, dass es diesmal gelingen wird. Hinzu kommt, dass wir in diese Jahr eigentlich ein Jubiläum feiern wollten: 30. Jahrestag des ersten Hilfstransportes nach Rumänien am 28. Juni 1990. Wir hatten eine große Party mit Musik geplant, die wir nun auf das kommende Jahr verschoben haben.

Trotz der eingeschränkten Möglichkeiten waren wir nicht untätig geblieben. Die Sanierung in Krakowez ist vorerst auf Eis gelegt, da wir noch im Stadium der Planung, Kostenvoranschläge und der Suche nach einer geeigneten Ausführungsfirma sind. Das können wir nur mit unseren Partnern vor Ort machen. Die Beschaffung eines neuen Kleinbusses für Czernowitz hingegen ist auch aus der Ferne machbar und mittlerweile weit fortgeschritten. Wir erhalten sogar finanzielle Unterstützung aus Österreich für den Ankauf des Busses (Kontakt wurde über „Neue Familie“ hergestellt) und sind gegenwärtig auf der Suche nach einem geeigneten Fahrzeug.

Petra Stöckmann von der „Winterhilfe“ aus Hermannstadt in Rumänien hatte sich auch gemeldet und die prekäre Lage im Altenheim geschildert. Auf Grund von COVID-19 müssen dort umfangreiche Hygiene-Schutzmaßnahmen durchgeführt werden, die zu enormen Mehrkosten führen (ca. 2.500 EUR/Monat). Unser Verein übermittelte eine Spende in Höhe von 1.000 EUR.

Sobald es Neuigkeiten gibt, melden wir uns wieder.

Freundliche Grüße von „Partnerschaft mit Osteuropa“