Neuigkeiten (Juni 2021)

Am 16.06.2021 fuhren Michael Müller, Roland William und Thomas Kunze mit einem Kleinbus nach Krakowez, um vor Ort im Internat die Erneuerung der Sanitäranlagen zu besprechen. Seit einem Jahr liegt dieses Projekt wegen der Pandemie auf Eis, und sollte es in diesem Jahr noch realisiert werden, muss es in den Sommerferien geschehen, ehe im September der Schulbetrieb wieder aufgenommen wird.

Auf Strecke und an der Grenze zur Ukraine

Von Coswig bzw. Dresden nach Krakowez sind es knapp 800 km, im Prinzip alles über die Autobahn A4, aber es ist eine Strecke, die uns immer wie eine Ewigkeit vorkommt, an deren Ende die EU-Außengrenze zur Ukraine wartet. Da stehen wir manchmal mehrere Stunden, was immer ein bisschen nervig ist, weil unser Ziel Krakowez praktisch der erste Ort hinter der Grenze ist.

Diesmal benötigten wir nur 2,5 Stunden für den Grenzübertritt, und so trafen wir uns a 17. Juni gegen 11 Uhr Ortszeit mit unseren Freunden und Partnern vor Ort im Internat.

Vor dem Internat steht dieses schöne Storchennest, an dem auch die Kinder mitgewirkt haben
Besprechung mit der Leiterin des Internats Natalja (links) und unserer Übersetzerin Mariia (rechts)
Prüfung des Kostenvorschlages der Baufirma durch Michael Müller und Thomas Kunze

Der Zustand der Sanitäranlagen ist übers Jahr natürlich nicht besser geworden. Die Anlagen sind erheblich verschlissen, auch wenn es auf den Bildern nicht gleich erkennbar ist, und in einigen Bereichen hat sich Schimmel ausgebreitet.

Der Kostenvoranschlag wird zur Zeit von uns bewertet. Wir versuchen natürlich, einen akzeptablen Preis auszuhandeln, wollen aber auch nicht an den verkehrten Stellen sparen, denn dies ist eine Investition für die Zukunft. Wir hoffen, dass wir den Bauauftrag Anfang Juli vergeben und Ende August/Anfang September abschließen können.

Wir bringen auf jeder Fahrt etwas mit, z.B. Kinderkleidung, technische Geräte oder (auf Wunsch) Ersatzteile für Werkzeuge u.ä.
Blick in die Klassenräume, die sehr bunt gestaltet sind
Erinnerungsfoto mit Natalja und unserer Crew

Wie bei jeder Fahrt nach Krakowez fuhren wir im Anschluss ins ca. 80 km entfernte Lviv (Lemberg), um dort Freunde zu besuchen und das Flair des Stadt zu genießen. Wer schon mal in Lemberg war, kennt den alt-österreichischen Charme der Innenstadt mit seinen barocken und Jugendstil-Gebäuden, den vielen Kaffeehäusern und natürlich die vielen Straßen und Gassen, die zum Bummeln und Entdecken einladen. Mit unserer Freundin Halina unternahmen wir zudem einen Ausflug in die nähere Umgebung von Lemberg.

Straßencafé in Lemberg (links), historisches Gebäude (Mitte) und das Innere der Synagoge in Schowkwa (rechts)

Freundliche Grüße von „Partnerschaft mit Osteuropa“